Zentrale Datenerfassung und -verarbeitung mit C-Gate

BERLIN/HAIGER – Visualisierung, Auswertung und Weiterverarbeitung von Betriebs- und Schweißprozessdaten – das C-Gate der Carl Cloos Schweißtechnik GmbH erfasst und verarbeitet sämtliche Daten in einem zentralen System. Als Pilotkunde testet die Viessmann Werke Berlin GmbH das ganzheitliche Informations- und Kommunikationstool in der eigenen Fertigung. „Mit dem neuen C-Gate können wir unsere Roboteranlagen vernetzen und unsere Fertigungsprozesse verbessern“, sagt Bernhard Rothkegel, Programmierer bei Viessmann in Berlin.

Seit vielen Jahren arbeitet Viessmann partnerschaftlich mit dem Schweißspezialisten CLOOS aus dem hessischen Haiger zusammen. Der international führende Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen möchte Fertigungsprozesse zunehmend automatisieren und digitalisieren. Am Fertigungsstandort in Berlin sind mittlerweile 11 CLOOS-Roboteranlagen zum Schweißen unterschiedlicher Bauteile im Einsatz. Sowohl CLOOS als auch Viessmann treiben das Thema Industrie 4.0 in der Fertigung derzeit maßgeblich voran.

Digitalisierung der Fertigung als Zukunftsprojekt
Viessmann hat das Ziel, den Fertigungsprozess für mittelgroße Heizkessel vollständig zu digitalisieren. Im Frühjahr 2018 haben die beiden Projektpartner zunächst die Anforderungen und Prioritäten zur Einführung des C-Gate abgesprochen. Im Fokus soll die Überwachung der Anlagen zur schnellen Fehlerreaktion sowie die Dokumentation von Wartezeiten zur Optimierung des Produktionsdurchlaufes stehen. "Dabei betrachten wir vor allem die Gesamtanlageneffektivität mit Verfügbarkeits-, Leistungs-, und Qualitätsfaktoren sowie die bauteilbezogenen Kennzahlen", erklärt Bernhard Rothkegel. Bereits im Juli 2018 konnte Viessmann das C-Gate in drei CLOOS-Roboteranlagen am Standort Berlin installieren.

Das neue C-Gate von CLOOS besteht aus der anlagennahen Hardware und den Softwaremodulen Produktion, Qualitätsmanagement und Service. Im ersten Schritt bietet CLOOS das Softwaremodul Produktion an, das Viessmann zur Zeit nutzt. Damit können Anwender die Performance und Wirtschaftlichkeit ihrer Roboteranlagen darstellen, Engpässe lokalisieren und die Effizienz steigern. Das Modul Produktion ermöglicht ein umfassendes Online-Monitoring der Roboteranlagen mit einem detaillierten Reporting zur Verfügbarkeit, Leistung und Qualität. „So erkennt der Anwender etwaige Schwachstellen im Produktionsablauf frühzeitig und kann Anlagenausfälle oder Wartezeiten durch Rüsten und Einrichten sowie sonstige Leerlaufphasen deutlich reduzieren", betont Ralf Pfeifer, Leiter IT und Organisation bei CLOOS. Er führt das interdisziplinäre Team bei CLOOS, das sich intensiv mit der Entwicklung von Industrie-4.0-Lösungen in der Schweißfertigung beschäftigt. 

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Carl-Cloos-Straße 1, 35708 Haiger
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E-Mail: stefanie.nuechtern@cloos.de

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